Adventsweg

Als die Kinder klein waren haben wir jedes Jahr so eine Adventsweg aufgebaut, mit dem die Kinder auch spielen durften.
Figuren haben wir nur einige Maria, Josef, Jesus und zwei Hirten. die Kinder haben Schafe dazu gebastelt, Moos gesammelt, Steine mit Goldfolie verziert. Vier Teelichter zeigen die 4 Adventssonntage an. Jeden Abend nach der Advenstsgeschichte dürfen Maria und Josef ein Stück weitergehen.

Diesen Stein und Holzstern haben wir mit Blattgold verziert. Auf dem Stern standen die Teelichter.
Der Körper eines Schafs wird aus Pappe ausgeschnitten und mit Märchenwolle beklebt.

Die Geschichte von Maria und Josef in 4 Erzählabschnitten.


1. Abschnitt:
In Israel sah man in jedem Dorf, in jeder Stadt römische Soldaten. Sie hatten von Kaiser Augustus den Befehl bekommen einen Brief von ihm vorzulesen. In dem Brief stand, das jeder in die Stadt gehen soll, in der er, seine Eltern und Großeltern geboren wurden. Dort sollte sich jeder in eine Liste eintragen lassen. Der Kaiser Augustus wollte wissen wieviele Leute in seinem Land wohnen, denn von jedem wollte er seine Steuern bekommen. Die Menschen in Israel waren gar nicht froh über diesen Befehl. Einige ärgerten sich sehr und wollten dem Kaiser gar nicht gehorchen. Die meißten folgten aber seinem Befehl. In Nazareth hörte auch Josef von diesem Brief. Er war gar nicht glücklich über diese Bestimmung, denn er stammt es Bethlehem. Der Weg von Nazareth nach Bethlehem würde fünf Tage dauern. Er alleine würde diesen Weg ja schaffen, aber auch seine Frau Maria mußte mit und sie erwartete ein Kind. Josef machte sich große Sorgen ob Maria den weiten Weg wohl schaffen würde.


2.Abschnitt:
Die beiden machten sich auf den Weg nach Bethlehem. Viele Leute waren unterwegs. Alle sollten sich in den Steuerlisten von Kaisser Augustus eintragen lassen. Als sie in Bethlehem ankamen waren auch dort viele, viele Menschen. Sie klopften an vielen Türen an, aber nirgends gab es mehr ein Möglichkeit zum Übernachten. Einer bat ihnen dann ein Plätzchen im Stall an. Im Stall standen Ochsen und ein Esel, aber Josef war ja froh überhaupt ein Dach über dem Kopf zu haben. Nun konnte Maria sich etwas ausruhen.


3.Abschnitt:
Nicht weit von Bethlehem waren Hirten mit ihren Schafen auf den Feldern. Diese Hirten sahen auf einmal einen ganz hellen Stern. Sie wundert sich, denn so einen hellglänzenden Stern hatten sie noch nie gesehen. Die Hirten dachte dort müsse etwas besonderes sein und so machten sie sich auf den Weg. Der helle Stern zeigte ihnen den Weg. Als sie näher kamen erkannten sie den Stall, aber daran konnten sie ja nichts besonders finden. Aber genau über dem Stall war der Stern am hellsten. Sie gingen hinein......


4.Abschnitt:
Im Stall fanden die Hirten Josef, Maria und das Jesuskind. Sie fanden das Kind in Windeln gewickelt in einer Futterkrippe. Sie erzählten Maria und Josef von diesem hellen Stern der ihenen den Weg gezeigt hat. Die Hirten waren voller Freude und als sie sich auf den Heimweg machten erzählten sie jedem den sie trafen was ihenen passiert war. Und so freuen sich die Menschen jedes Jahr an Weihnachten über die Geburt von Jesus, der uns viel Freude bringt.

 

hl.Barbara

Am 4. Dezember ist der Namenstag der hl. Barbara.

 

Weil sie eine Christin wurde ließ ihr heidnischer Vater töten. Sie wurde später die Schutzpatronin der Bergleute. Nach einem alten Brauch werden an diesem Tag Kirschblütenzweige in einer Vase mit frischem Wasser in das warme Zimmer gestellt. Wenn sie regelmäßig frisches Wasser bekommen blühen sie an Weihnachten. Es müssen nicht unbedingt Kirschblütenzweige sein es geht auch mit Flieder-, Apfelbaum- oder Haselnusszweigen.


Geh in den Garten am Barbaratag.
Gehe zum kahlen Kirschbaum und sag:
Kurz ist der Tag, grau ist die Zeit.
Der Winter beginnt, der Frühling ist weit.
Doch in drei Wochen, da wird es geschehn:
Wir feiern ein Fest, wie der Frühling so schön.
Baum, ein Zweig gib du mir von der.
Ist er auch kahl, ich nehm ihn mit mir:
Und er wird blühen in seliger Pracht
mitten im Winter in der heiligen Nacht.


Backt doch mal einen Barbarakuchen!
200 g Butter, abgeriebene Schale einer Zitrone, 250 g Zucker, 4 Eier, 125 g Mehl, 125 g Mondamin, 1/2 Teel. Backpulver,
Für den Guß: 150 g Puderzucker, 4 Eßl. ausgepreßten Zitronensaft

Alle Backzutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren. Eine Kastenform gut einfetten, den Teig einfüllen und 90 Min. bei 175 Grad backen. Nach dem Backen kurz abkühlen lassen und aus der Form nehmen. Die Zitrone auspressen und den Puderzucker mit dem Saft verrühren. Den Guß über den noch warmen Kuchen geben. Wenn ihr wollt könnt ihr ihn noch mit Kirschen oder buntem Streusel verzieren.

Guten Appetit!!