Bratten/Strand Dänemark 2004

Eigentlich haben wir uns immer ein bißchen vor der langen Fahrt bis hoch in den Norden von Dänemark gescheut, aber es hat sich absolut gelohnt. Wirklich eine der schönsten Landschaften Dänemarks (finde ich). Wunderschöne Strände, tolle Radwege und auch jede Menge zu Besichtigen.

Die nächst größere Stadt ist Frederikshavn, wir haben die Strecke mit dem Fahrrad zurückglegt.
Hier fahren die großen Fähren nach Schweden und Norwegen los, sowas fasziniert ja die meißten Kinder da gibt es ja immer etwas zu gucken.

 

Es gibt das Bangsbo Museum, haben wir uns aber nicht angesehen. Was man aber auf jeden Fall machen sollte ist ein Abstecher auf den Hügel Pikkerbakken (nicht ganz einfach zu finden). Von da hat man eine traumhafte Aussicht über den Hafen und die restliche Gegend.

 

 

 

Eine weitere gute Aussichtsmöglichkeit hat man vom Cloos Turm aus

Auf dem Weg von Bratten nach Skagen kommt man immer an Aalbäk und dem Farm Fun vorbei. Hier solltet ihr euch ruhig mal einen halben Tag mit den Kindern aufhalten. Es gibt einen großen Heuschuppen in dem man toben kann und von dem man mit einer Seilbahn fahren kann. Außerdem gibt es Mooncars, Schaukel, Hüpfkissen, Tiere eine Traktorfahrt usw. Die Leute dort sind auch sehr nett.

Ein absolutes "Muß" im Norden ist ein Besuch in Skagen, wir sind mehere Male dort gewesen. Einmal sogar haben wir es sogar hin und zurück mit den Rädern geschafft, war für die Jungs eine super Leistung. Hier sieht man so viele Radgruppen diese Strecke ist wohl sehr beliebt. Skagen selbst ist ein hübsches kleines Städchen, der Hafen sehr gemütlich mit vielen kleinen Fischerhütten in denen man gut essen kann.

Die meißten Leute kommen natürlich hier her um am Ende der Landzunge das zusammentreffen von Nord-und Ostsee zu beobachten. Ich warne euch gleich hier ist es super voll mit Touristen die alle Fotos machen wollen wo sie mit einem Bein in der Nord-und mit dem anderen in der Ostsee stehen. Diesen Ausblick hat man von dem Leuchtturm der kurz vor der Landzunge steht. Sehr zu empfehlen. Für die, die nicht zu Fuß vom letzten Parkplatz zur Landzunge gehen wollen gibt es auch einen Traktorzug mit dem man fahren kann.

 

 

In der Nähe von Skagen liegt auh die Tilsanded Kirke. Sie wurde mit Flugsand zugeschüttet und man kann nur noch den Turm besichtigen. Extra hinfahren lohnt sich nicht unbedingt, aber solltet ihr in der Nähe sein schaut es euch an.

Ein weiteres "Muß" ist die Rubjerg Knude, die größte Wanderdüne Dänemarks. Sie liegt ca. 15 km südlich von Skagen und ist 30 m hoch. Man kann sich das vorher gar nicht so vorstellen, man muß es einfach gesehen haben. Allerdings solltet ihr an einem möglichst windstillen Tag dort hingehen. Ansonst fliegt der Sand nur so durch alle Ritzen und er tut richtig weh. Also wenn es windig ist unbedingt lange Kleidung und ein Tuch was man vor das Gesicht halten kann. Wir hatten Glück das es fast windstill war und die Jungs hatten einen riesenspaßt durch den Sand zu toben, auf der einen Seite geht es allerdings steil ins Meer ab, also Achtung.

Bei einer unserer Tagestouren sind wir nach Hirtshals gefahren, dort waren wir im Nordseemuseum. Das ihr euch unbedingt ansehen solltet. Es ist wirklich, wie fast alle Museen in DK sehr schön gemacht.

Von dort ging es zur Raabjerg Mile, hier glaubt man, man wäre in der Wüste

Wenn ihr dann noch Lust habt fahrt kurz weiter nach Norre Lyngby und schaut euch an die Häuser an den Dünen stehen.

 

Noch ein Stück weiter nach Lökken, ein hübscher kleiner Ort in dem es einen Bonbonladen gibt, wo man zuschauen kann die die Bonbons hergestellt werden.

 

Nach Saeby kann man auch gut mit dem Fahrrad von Bratten fahren. Es ist ein nettes kleines Städtchen und die "Frau vom Meer sieht man schon von weitem. 880 Symbole wurde von Kindern gefertigt und in die Skulptur eingearbeitet. Unsere waren eine ganze Weile beschäftigt sich alle Gegenstände genau anzusehen.

 

 

Mariager ist ein kleiner netter Ort mit einem Salzmuseum, es ist ganz nett gemacht, aber für unsere Kinder war es doch zu theoretisch.Hier gibt es auch eine Museumseisenbahn die wohl noch ab und zu fährt.

Aalborg hat einen sehr schönen Zoo, den kann ich nur empfehlen. Die Stadt wollten wir uns eigentlich nicht ansehen, weil sie von weitem wie jede Großstadt aussah. Wir sind dann doch kurz mal rein und waren begeistert, besonders die Fußgängerzone, war gemütlich.

 

 

In Hobro gibt es ein kleines Gasmuseum, aber das kann man sich auch schenken, es sei denn das Thema liegt einem.

 

 

Die Tour war von Bratten ziemlich weit, da haben wir uns wie bei einigen anderen auch etwas verschätzt. Die Kalkgruben in Mönsted , aber es hat uns gut gefallen. Man kann die Grube auf eigene Faust erkunden, natürlich mit Helm.

 

 

Auch etwas weiter zu fahren es Randers in das Regnskov, aber das kann ich nur uneingeschränkt empfehlen. Das ist wirklich toll und ansprechend gemacht. Das Regenwaldhaus ist in die Bereiche, Afrika, Asien und Südamerika unterteilt.

 

 

Das Elektrizitätsmuseum in der Nähe von Randers ist auch sehenswert. Leider hatten wir hier nicht genug Zeit eingeplant. Auch hier könne die Kinder nämlich wieder viel selbst ausprobieren.

Nach Hantsholm ist es leider auch wieder eine ganze Ecke zu fahren, aber auch das lohnt sich sehr wenn die Kinder schon etwas älter sind. Hier gibt es eine riesige Bunkeranlage mit Museum. Das war Nordeuropas größte Festungsanlage im 2. Weltkrieg. Mit der alten Feldbahn kann man eine Rundfahrt machen. Die Bunkeranlagen sind teilweise schon etwas unheimlich, aber wirklich interessant.

In Klejtrup in der Nähe von Hobro gibt es eine Miniaturanlage der Weltkarte. Extra hinfahren lohnt sich nicht, aber wenn man auf dem Weg vorbeikommt oder in der Nähe ist sollte man es sich ruhig mal ansehen. Und wie überall in DK den Picknickkorb nicht vergessen. Die Kinder fanden es lustig mal von "Amerika nach Asien" zu spazieren.

Total verschätzt haben wir uns bei der Tour nach Thyboron, es war zwar sehr schön auch die Fahrt aber es war einfach zu lang. In Thyboron waren wir im Jylland Kystcenter, hier konnte man viel zum Thema Wasser, Strand und Küste ausprobieren, es hat viel Spaß gemacht. Wo wir dann einmal hier waren wollten wir uns natürlich auch das Schneckenhaus ansehen. In jahrelanger Arbeit hat hier jemand sein Haus mit Muscheln und Schnecken verziert.