Tag 12:

 

Unser heutiges Ziel war der Geirangerfjord ca 125 km, dort hatten wir im Geirangerfjorden Feriesenter eine Hütte für 2 Tage gebucht.

Aber zuerst ging es noch auf den Dalsnibba und Flyddallsjuvet bei beiden hat man traumhafte Ausblicke wenn nicht gerade Horden von Bussen da stehen, aber das ist nun mal so!

Tja, was soll man zum Geirangerfjord sagen, natürlich ist es traumhaft auch der Campingplatz lag toll, aber die Touristenmassen die da täglich aus den Schiffen ausgespuckt werden, wahnsinn!!!! Ein bißchen blöd war es das man vom Campingplatz an der Straße laufen mußte wenn man nach Geiranger wollte. Am Abend haben wir dann eine Schifffahrt auf dem Geiranger gemacht, das gehört einfach dazu.

 

Tag 13:

 

Wandertag - es ging zum Storsaeterfossen, man kann hinter den Wasserfall laufen, und dann ging es noch ein Stück in die andere Richtung mit tollem Blick auf den Geiranger, zwischen Ziegen und Lamas her. Überhaupt kann man sich den ganzen Tag damit beschäftigen die Schiffe zu beobachten. Die Wanderwege sind gut ausgeschildert und hier ist man oft alleine unterwegst

Tag 14:

 

Weiter ging es nach Molde ca. 149 km, für zwei Nächte ins Molde Fjordstuer, tolles Hotel.

Aber zuerst ging es die Adlerstiege hoch mit einem letzten Blick auf den Geirangerfjord und von dort zur Gudbrandsjuvet Schlucht und dann zu den Trollstiegen. Die Trollstiegen sind schon sehr beeindruckend von oben zu schauen, aber zum fahren, sind wir in Norwegen schon viel spektakulärer Straßen gefahren.

Molde hat mir echt gut gefallen am Abend sind wir noch auf den Hausberg den Varden gelaufen wieder ein traumhafter Ausblick.

Tag 15:

 

Von Molde haben wir eine Rundfahrt auf dem Atlantikweg gemacht bis Kristiansund ca. 157 km.

Ein bis zwei der Brücken sind wirklich spektakulär, Kristiansund hat uns überhaupt nicht gefallen.

Am Abend sind wir noch ein bißchen durch Molde spaziert.

Tag 16: 

 

Jetzt geht es ganz langsam wieder Richtung Heimat, den nördlichsten Punkt unserer Reise haben wir erreicht. Von Molde geht es nach Alesund eine der schönsten Städt auf der Reise. Auch hier geht es natürlich auch den Hausberg hoch und der Blick ist gigantisch! Unser Ziel ist das Quality Hotel in Ulsteinvik für zwei Nächte, ca 126 km.

Nun eins meiner Highlights gegen 18 Uhr sind wir nach Runde gefahren, allein die Fahrt dorthin war der Hammer und auf Runde gibt es Papageientaucher, so ab 20 Uhr soll man die sehen können und tatsächlich haben wir sie gesehen, aber auch die Landschaft dort ist unbeschreiblich schön!

Tag 17:

 

Heute Morgen haben wir etwas rumgetrödelt und uns dann gegen Mittag nochmal auf den Weg nach Runde gemacht und sind dort 3 Std. gelaufen, die Insel ist einfach ein Traum!

Tag 18:

 

Heute sind wir einen ziemlichen Umweg gefahren, aber das Wetter war so toll und wir wollten mal ein bißchen an einen Strand. Unser Tagesziel war Hjelle, mit unseren anderen Punkten ca 265 km.

Als erstes ging es zum Kannestein (muß man nicht unbedingt) und dann nach Refvikstrand, der ist echt mega schön und der Abstecher hat sich gelohnt. Anschließend zum Hjelle Hotel, eins der schönsten Hotels auf der Reise. Am Abend haben wir hier noch einen kleinen Spaziergang gemacht zu einem Wasserfall, was sonst!

Tag 19:

 

Eine unserer längsten Etappen, ca 339 km, war heute in den Rondane Nationalpark, für 3 Nächte hatten wir im Smuksjoseter Appartment gebucht, der absolute Hammer! Wir waren die ersten Gäste in der Sommersaison, hatten ein Zimmer mit Blick auf den See und diese Ruhe, sowas habe ich ewig nicht mehr erlebt, Fantastisch, allerdings auch sehr abgelegen, zuerst dachten wir, wir kommen nie an!

Aber zuerst ging es nochmal an Gletscher den Kjenndasbreen, mega schön, so wie ich mir einen Gletscher vorgestellt habe. Noch zum Bredalbren Gletscher, von dort nach Lom die Stabkirche besichtigen, eine sollte man sich in Norwegen schon ansehen.

Tag 20:

 

Im Rondane Nationalpark gibt es unzählige Möglichkeiten für Wanderungen, eine davon haben wir an diesem Tag gemacht.

Tag 21:

 

Ein Ausflug in den Dovrefjell Nationalpark, der sich auch auf jeden Fall lohnt. Hier gibt es noch Moschusochsen und wenn wir unser Fernglas nicht vergessen hätte, hätten wir auch welche gesehen, so konnte man sie nur erahnen. Toll fand ich die Hütte mit den Panoramafenstern zum beobachten, denn es war ganz schön zugig da oben.

In Otta habe wir noch gehalten, ist aber auch recht häßlich und dann noch bei den weißen Kalksteinen (kvitskruprestein)

Tag 22:

 

Nun hieß es Abschiede nehmen vom Rondane Nationalpark und runter nach Hamar, ca. 201 km.

In der Nacht hatte es geregnet, na so vielen Tagen tollem Wetter und so viel der Abschied nicht so schwer, wobei die Wolken im Nationalpark auch etwas hatten.

Der erste Stopp war am Skulpturstopp Flokk, die haben mir super gut gefallen. Dann zur Stabkirche nach Rinjebu und weiter nach Lillehammer. Zuerst haben wir uns die Sprungschanze von oben angesehen und dann von unten und dann die Stadt. Unser Hotel war das Scandic Ringsaker, wegen der günstigen Lage.

Am Abend sind wir noch nach Hamar und waren angenehm überrascht von der Stadt, hier könnte man sich auch länger aufhalten. Es gibt eine tolle Promenade mit Sport Möglichkeiten, bei Tante Gerda haben wir im Hinterhof lecker gegessen.

Tag 23:

 

Heimfahrt, eigentlich ging es nur noch von Hamar nach Langesund zur Fähre die uns nach Hirtshals bringt. 14.30 Uhr war Abfahrt, pünktlich zur Abfahrt fing es an zu regnen. Da die Fähre erst um 18 Uhr ankam haben wir nochmal in Loekken auf dem GL Klitgaard Campingplatz eine Hütte gebucht, ein toller Abschluß. Hier konnte man nochmal schön spazieren gehen bevor es am nächsten Morgen nach Karlsruhe los ging.

Ein traumhafter Urlaub geht zu Ende, wir waren bestimmt nicht zum letzten mal in Norwegen, die Landschaft ist einfach umwerfend!