5 Tage Kurztrip nach Prag August 2012

Schön länger steht diese Reise auf unserer "To do Liste", nun war es relativ spontan so weit. Wir bekamen ein günstiges Bahnticket und ein schönes, preiswertes Hotelangbot, doch dazu mehr später.

Die Stadt ist wirklich sehr shön, besonders die Burg fällt natürlich gleich auf, aber so viele wunderschöne Hausfassaden und Kirchen habe ich lange nicht mehr gesehen. Von daher fällt es mir echt schwer nur einen kleinen Einblick hier zu geben, da ich ca.700 Fotos gemacht habe.

 

 

Los ging die Fahrt mit dem Zug in Karlsruhe bis Nürnberg, dort steigt man in die bequemen Expressbusse der Bahn um, mit denen es dann direkt nach Prag geht.

Der Bus hält dann vor dem historischen alten Bahnhof und alleine der ist schon sehenswert.

Von dort ging es dann mit der U Bahn zu unserem Hotel, was im Stadtteil Andel liegt. Wir hatten das Möwenpick Hotel über einen Hoteldeal gebucht und waren sehr zufrieden. Wie gesagt mit U Bahn und Straßenbahn sehr gut zu erreichen, unser Zimmer war schön groß, das Frühstücksbuffet sehr gut und das Personal sehr freundlich. Das Highlight am Hotel war das Cable Car, denn das Hotel besteht aus zwei Gebäuden, einem unten und einem anderen auf dem Berg, welches man mit dem Cabel Car erreicht.

Am ersten Abend haben wir uns nur ein bißchen durch die Stadt treiben lassen, da kommt man dann unweigerlich zur Karlsbrücke, in die Altstadt usw.

 

 

Der erste Weg führte uns vorbei am tanzenden Haus, weiter ins jüdische Viertel, aber da war es so voll das wir erstmal wieder in die Altstadt gegangen sind und uns den Alstäderring mit dem Altstädter Rathaus, der astronomischen Uhr, den vielen verwinkelten Gassen, wunderschönen Häuser genauer anzusehen.

 

 

Auf einmal standen wir auf dem Havelmarkt mit vielen Souvenirshops und von dort ging es weiter die Geschäftsstraßen entlang bis zum Wenzelplatz.

Am Nachmittag wollten wir vorbei an diesem Denkmal mit der Zahnradbahn zum Petrin hoch, aber auch hier war es sehr voll und so sind wir erstmal durch über die Insel Kampa gelaufen. Dort hat es uns sehr gut gefallen und am Wasserrad haben wir ein wunderschönes kleines Lokal entdeckt wo wir auch sehr gut gegessen haben.

Anschließend haben wir dann nochmal unser Glück auf Petrin zu fahren versucht und es hat sich echt gelohnt. Auf dem Weg runter kamen wir dann an der Deutschen Botschaft vorbei.

Am Abend haben wir uns dann noch auf die Burg geschleppt da man wohl auch mal da oben gewesen sein sollte ohne die ganzen Touristen. Der Blick von oben auf die Stadt war natürlich der Hammer, auch der erste Eindruck vom goldenen Gässchen ohne Menschen war gut, aber ich bin froh das wir am nächsten Tag auch nochmal rein sind wo die Häuschen auf waren.

Am nächsten Tag war unser erstes Ziel die Burg Anlage, das ist ja ein riesiges Areal, wegen der großen Hitze haben wir uns nur für die kleine Besichtigungsrunde entschieden, selbst damit braucht man schon mehr als einen halben Tag.

Die Fenster von der Kathedrale St. Vita haben mir super gut gefallen, ich habe schon lange nicht mehr so schöne Fenster in einer Kirche gesehen.

 

 

 

Im Reiseführer war ein Spaziergang beschrieben,  der durch ein paar der alten Passagen führte, war ganz nett.

Am Abend haben wir uns dann Karten für Black Light Theatre Image geholt, absolut empfehlenswert, uns hat es sehr gut gefallen. Wir haben den Studio Clip gesehen.

 

 

Auf dem Heimweg haben wir dann endlich mal diese süßen runden Teile probiert, mega lecker!

Unser erster Anlaufpunkt am nächsten Morgen war das Kloster Strakov mit dieser gigantischen Bibliothek

Hinter dem Kloster gibt es einen tollen Panoramablick auf die Stadt, wir sind dann erstmal nochmal zur Burg hoch und von da so ein kleines Gässchen runter in die Stadt.

Die St. Niklas Kirche, ist wie alle Kirchen von Prag absolut sehenswert, ach ich liebe diese total überfüllten Kirchen!

Zum erstenmal war die Karlsbrücke nicht so überfüllt und wir konnten endlich mal in Ruhe die Figurengruppen ansehen.

 

 

Wir sind nochmal zum jüdischen Friedhof, sehr beeindruckend!

Dann ist uns leider ein blöder Fehler unterlaufen, wir wollten unbedingt "Don Giovanni" als Marionettentheater sehen. Allerdings passten Bild und Beschreibung, in unserem Reiseführer, nicht auf dieses Marionettentheater, aber das vom Nationaltheater haben wir erst gefunden als wir für dieses schon unsere Karten hatten. Es war ganz schrecklich, ich habe schon lange nicht mehr so häßliche Marionetten gesehen, alles war unprofessionel, es hat uns echt geärgert. Das war richtiger Touristennepp, kann ich also nur von abraten!

Ansonsten sucht unbedingt das Nationale Marionetten Theater, ist nicht ganz leicht zu finden, das soll wirklich sehr gut sein.

 

 

 

 

Nach einer kleinen Stärkung haben wir noch den Pulverturm gesucht und dabei noch einige schöne Straßen mit hübschen Häusern entdeckt z.B. das Repräsentationshaus und dieses riesige Einkaufszentrum Palladium.

Am letzten Tag hatten wir noch einen halben Vormittag und den haben wir genutzt und einen Spaziergang durch die Neustadt gemacht. Vorbei am Museum Antonin Dvorak, an der Bierstube U Kalicha, wo der Soldat Schweig sein Bier getrunken haben soll, entlang eines riesigen Krankenhausareals bis zum Botanischen Garten.

Die wirklich allerletzte Aktion war dann noch eine spontane Fahrt auf den neuen jüdischen Friedhof um das Kafka Grab anzusehen. Abgesehen davon habe ich ja auch einen Fabel für Friedhöfe.

Auf dem Weg zum Bahnhof kamen wir dann noch zufälligerweise an der Jerusalem Synagoge vorbei, ein wunderschönes Gebäude, schade das wir keine Zeit mehr hatten um sie anzusehen.

Dann ging es mit Bus und Bahn wieder nach Hause!